Fotoarbeiten
Einleitung
Dieser Bereich dient der Präsentation fotografischer Arbeiten. Die Beiträge geben Einblicke in unterschiedliche Projekte, Bildserien und kreative Prozesse.
Tag für Tag
Eine Serie von zwölf Daumenkinos, deren Cover ebenfalls Teil der Arbeit ist. Die Auflage beträgt 1, ausgestellt wurden sie 2012 in der Fotogalerie Wien.
Mich hat die Verkleidung im Sumoringer-Kostüm fasziniert. Sie war der Anlass, alltägliche, skurrile Handlungen – wie ein Eis zu essen oder unter einer Toreinfahrt hindurchzukrabbeln – mit einer Protagonistin zu inszenieren. Die Serie zeigt Ausschnitte dieser performativen Momente, eingefangen in den einzelnen Daumenkinos.
Die zwölf Stück der Serie besitzen unterschiedliche Formate. Die Arbeit entstand im Rahmen einer späteren Bearbeitung zum Thema Buch, wobei das Daumenkino als Medium den Übergang zwischen Fotografie, Bewegung und Narration sichtbar macht.
Inzwischen
Eine fotografische Arbeit, für die ein Kokon gestrickt und anschließend mit Lack besprüht wurde. Dieser Kokon umhüllte einen Menschen und erhielt im Raum den passenden Platz, um das Thema Zwischenraum sichtbar zu machen.
Die Auseinandersetzung mit Werden, Sein und Veränderung stand im Zentrum dieser Arbeit. Der Kokon dient als Symbol für Übergangszustände, für das Dazwischen — ein Ort, an dem Identität sich formt, löst und neu entsteht.
Juliane
eine großformatige, analog in Farbe fotografierte Arbeit, bestehend aus zwei Bildern. Eines der beiden Bilder erinnert in seiner Anmutung an klassische Fotografien aus dem Studium oder an ein Renaissance-Gemälde. Mir war es wichtig, eine Fahrradkurierin abzubilden, um die Frage nach weiblicher Identität heute zu untersuchen: Frauen leben Freiheit und Wirklichkeit im Alltag, leisten viel und haben das volle Recht, ihren Weg zu gehen. Seit dem 20. Jahrhundert gestalten Frauen diesen Weg kreativ und kämpferisch und dringen zunehmend in ehemals männlich dominierte Berufe vor – auch in den Beruf der Fahrradkurierin.
Das Vatersymbol der Freiheit, dargestellt durch den Luftballon im Moment des Zerplatzens, sowie der aufgewirbelte Goldstaub wurden ebenfalls von mir fotografiert. Das zweite Bild steht in direktem Zusammenhang mit dem ersten und erweitert die Rezeption: Es setzt die beiden Motive weiter auseinander und öffnet einen gedanklichen Raum.
Gold spielt dabei eine zentrale Rolle. Seit der frühen Metallverarbeitung ist es für die Menschheit von Bedeutung. Es weckt wie kaum ein anderes Metall Begierde, Luxus, Sehnsüchte und menschliche Triebe. In dieser Arbeit wird Gold zum Träger der fotografischen Aussage.
Ebene Zwei
Es werden Individuen fotografiert und deren Daumenabdrücke mit Gold bestäubt und ebenfalls fotografiert beide standen Bilder Paare werden aufeinander gelegt Identität mittels Daumenabdruck motiviert sich durch die Bedeutung des Fingerabdrucks und dessen Inhalt dass man anhand der fuhren Finger erkennen kann ob ein Fötus im Unterleib Stress erfahren hatte und sich auf den Fingerabdruck ersichtlich zeigt vor allem entdeckt dass die furchen sich im Kreise oder Schlaufen äußern in dem Fall dass der Negation erfährt entstehenden Kreise wichtig für mich sind die Überlegungen für Bankautomaten Domabdruck als Identifikation zu nutzen um die Geldkarte zu ersetzen dies nahm ich zum Anlass sich den Thema Identität so funktionieren aber auch der Kodierung der einzelnen Menschenrecht start Polizei.
Ohne Titel
In meiner Installation ohne Titel war es wesentlich, die drei Themen Erinnerung, Wiederholung und Biografie miteinander zu verschmelzen. Ausgangspunkt war die Idee einer musikalischen Aufzeichnung — die goldene Schallplatte als Symbol für gespeicherte Zeit, kulturelle Erinnerung und kommerzielle Verwertung.
Besonders prägend war der Gedanke, dass Musik nicht nur einmal existiert, sondern immer wieder gecovert, neu aufgelegt und erneut kapitalisiert wird. Dieselben Songs generieren wieder und wieder Geld, unabhängig davon, wie oft sie reproduziert oder transformiert wurden. Diese ökonomische Schleife wurde zum Auslöser, mich mit dem Material Gold in Pulverform auseinanderzusetzen — als Metapher für Wert, Wiederholung und die endlose Zirkulation kultureller Produkte.
Die verwendeten CDs wurden fotografisch reproduziert und fungieren in der Installation als Träger von Erinnerung, Konsum und Identität. Ich untersuchte die Frage, wie sich Identität innerhalb der Konsumgesellschaft formt und wie sich diese auf ein reduziertes, fotografisches Medium übertragen lässt. Der rote Faden meiner fotografischen Arbeit liegt in der konsequenten Verwendung des Materials Gold als Zeichen für Wert, Erinnerung und Transformation.
Kunsttherapie, Lösungsorientierte Maltherapie (LOM®) und bildende künstlerische Arbeit für Erwachsene & Jugendliche
Gefühle sichtbar machen. Entlastung finden. Neue Wege gehen: Kunst kann dann unterstützen, wenn Worte allein nicht reichen.
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